What a mesh

Scripting and nonplanar ceramic Printing – what is it good for?

Keramiksieb mit Teekanne

GCode-Skripten eröffnet im Keramik-3D-Druck vielfältige formale und konstruktive Freiheiten. Trotz dieser Möglichkeiten beschränken sich Designer*innen oft nur auf die Gestaltung formal-ästhetischer Oberflächen. »What a mesh« ist eine Reihe von keramischen Objekten, deren parametrisch gestaltete Oberflächen einen tatsächlichen Nutzen aufweisen.

Keramisch gedruckter Sieb auf Teekanne
Porzellan wird als Masse verwebt.
Porzellan wird 3D-gedruckt

Hierfür verwenden wir kein Slicing-Programm, um Formen druckbar zu machen, sondern definieren parametrische Maschinenpfade in Grasshopper. Diese Pfade übersetzten wir in Koordinaten und generieren so unseren eigenen GCode, den wir direkt an einen Delta-Drucker speisen können. Die neugewonnene Bewegungsfreiheit des Druckers nutzen wir um funktionale Formen zu produzieren, die mit herkömmlichem Slicing nicht möglich wären. Erste Versuche sind Reiben und Siebe aus 3D gedrucktem Porzellan.

In Zusammenarbeit mit Catherina Stuckmann.

Zitronen und Reibe