und beobachten, wie eine gestalterische Zusammenarbeit aussehen kann:
Wie nehmen wir die Arbeit unserer Gegenüber wahr, wie interpretieren wir seinen*ihren Pinselstrich, wie knüpfen wir selbst daran an? Als gleichberechtigte Komplizen geben sich Mensch und Roboter den Stift in die Hand und zeichnen abwechselnd auf ein Blatt Papier, interpretieren die Zeichnung des Kollaborationspartners neu oder ergänzen diese. Die Maschine wird dabei weniger zum Tool als viel mehr zum*zur Partner*in, der*die weiterentwickelt, irritiert, vollendet und überrascht. Wir suchen die unabsehbare Komponente der Kollaboration, die Inspiration durch eine andersdenkende Entität, den kreativen Austausch, der über die reine Vervielfachung von Arbeitskraft hinausgeht.
Wir denken vier Augen sehen mehr als zwei mal zwei und so wäscht eine Hand die andere, oder so ähnlich.
Wir hatten die Gelegenheit, unsere Roboter-Installation mit zahlreichen Kindern und Erwachsenen auf der re:publica 23 und der TINCON in Berlin zu testen.
In Zusammenarbeit mit Leon Bucher, Björn Naumann und Catherina Stuckmann. Mit Hilfe von Robin Godwyll und Tom Witschel.